Misshandler als Väter

  • Häusliche Gewalt beginnt oder eskaliert häufig während der Schwangerschaft. Totgeburt, Frühgeburt und vorgeburtliche Schädigungen können die Folgen sein.
  • Die Mehrzahl der Misshandler schlägt die Kinder und missbraucht sie oft auch sexuell.
  • 50% der Kindesentführungen bezwecken, die Mutter zurückzubekommen oder zu strafen.
  • Väter veranlassen Kinder, ihre Mutter auszuspionieren und stürzen sie in einen unlösbaren Loyalitätskonflikt.
  • Manche Misshandler verlangen, dass der Mutter das Sorgerecht entzogen wird, selbst wenn sie nicht der Vater sind.
  • Väter nutzen die Geltendmachung und Ausübung des Umgangsrechts, um die Mutter erneut zu schikanieren oder zu verletzen. Auch finden sie oft auf diesem Weg die geschützte Adresse von Mutter und Kind(ern) heraus.

Werden die Kinder sexuell missbraucht?

Viele Kinder verschweigen sexuelle Übergriffe.
Ein Missbraucher pflegt, sein Opfer so einzuschüchtern, dass genau das nicht passiert. Außerdem empfindet das Kind selbst Schuld und Scham für das, was ihm widerfahren ist. Diese Barriere müssen Kinder erst einmal abbauen.
Sagen Sie dem Kind, dass es Unrecht ist, selbst wenn es der Onkel/Vater will; dass es aber immer das Recht hat, "Nein" zu sagen.

Haben Sie den Verdacht auf sexuellen Missbrauch, holen Sie sich in jedem Fall Beratungshilfe bei:

  • Kinder- und Jugendnotruf,
  • Kinderschutzbund,
  • Wildwasser.