Fazit: es gibt zwei Ziele

a) Eine Beziehung aufbauen, die die Frau unterstützt und ermutigt, indem Sie ihr zuhören, ihr glauben, und ihre Sicherheit als Hauptziel ansehen.

b) Die unmittelbaren, praktischen Erfordernisse anpacken: Ist die Frau physisch und psychisch am Ende, müssen Sie u.U. mehr für sie tun. Grundsätzlich aber sollten Sie ihr keine Dinge abnehmen, die sie selbst erledigen kann, und vor allem keine Entscheidungen für sie treffen: Beides würde ihr Gefühl der Hilflosigkeit nur vertiefen.

Respekt

Fragen Sie die Frau, was sie sich bisher an Lösungsmöglichkeiten überlegt hat, und nehmen Sie Vorsichtsmassnahmen, die die Frau für nötig hält, ernst.

Versuchen Sie nicht, die Frau von einem "besseren" Plan zu überzeugen.

Respektieren Sie ihre Entscheidung, auch wenn Sie nicht einverstanden sind.
Sie stecken nicht in ihrer Situation.

Wird ihr klar, wie sehr ihre Kinder durch diese Gewalterlebnisse geschädigt und psychisch verletzt werden, kann sie sich eher aus der Abhängigkeit vom Täter lösen.

Drängen Sie sie nicht zu einer Trennung.
Aber helfen Sie ihr, Wege zu finden, die eine Trennung ermöglichen.