Gefahrenprognose

1. Befragung des Opfers getrennt vom Täter

2. Verletzungen exakt beschreiben und fotografieren

3. Tatwerkzeug und Spuren von Auseinandersetzungen in der Wohnung (umgestürzte Möbel, kaputtes Geschirr etc.) fotografieren.

4. Nach Waffen fragen

5. Nach früheren Vorfällen und Einsätzen der Polizei fragen

6. Befragung des Beschuldigten

7. Befragung von ZeugInnen (Nachbarn)

Eine Checkliste dazu, wie Verletzungen genau dokumentiert und wie sie fotografiert werden sowie Bilder von Verletzungen, die eine Zuordnung zur Tatwaffe erlauben, hat das Institut für Rechtsmedizin in Köln für AVA2 zusammengestellt.

Dokumentieren

Es ist entscheidend, dass die Polizei selbst Beweismittel sicherstellt, Schäden und Verletzungen dokumentiert, Nachbarn befragt. Sonst löst sich die Anklage in Luft auf, sobald die Zeugin unter dem Druck des Täters oder seiner Familie verstummt.

Täter packt