Fünf Punkte Programm

1. Routinemäßig nach Misshandlungen fragen. Auf Warnsignale achten.

2. Angemessen fragen und zuhören ohne zu werten,
ihr glauben, sie trösten und ermutigen. Ihr versichern,
dass sie diese Behandlung nicht verdient und nicht hinzunehmen braucht.

3. Physische und psychische Folgen der Misshandlungen professionell dokumentieren, damit sich das Opfer juristisch wehren kann.

4. Adressen und Telefonnummern von Beratungsstellen und Frauenhäusern mitgeben. Diese Adressenliste auch im Wartezimmer und in der Patienten-Toilette auslegen.

5. Für die Sicherheit der Patientin sorgen.