Wer ist Opfer, wer Täter?

Täter stellen sich gerne als Opfer dar, um eine Strafanzeige abzuwehren. Manche sind auch verletzt.
Dem Opfer hingegen wird eingehämmert, schuld zu sein am Misslingen der Partnerschaft, am Ausrasten des Täters.
Oft fühlen sich Opfer tatsächlich schuldig und äußern dies auch.
Trauen Sie deshalb ihren Augen und ihrem medizinischen Sachverstand mehr als den Beteuerungen der Beteiligten.

Täter erkennt man daran, dass sie stehts versuchen,
den Kontakt des Opfers mit Dritten - auch mit Ärzten - zu kontrollieren oder zu verhindern. Um das Opfer nicht zu gefährden, untersuchen und beraten sie beide immer getrennt. Wichtig dabei ist festzuhalten, wie die Verletzungen entstanden ist, nicht was den "Streit" auslöste.
In Ihrem Bericht zitieren Sie diese Aussagen wörtlich und dokumentieren rechtsverwertbar, was Sie mit eigenen Augen sehen. Vorschnelle Urteile in einem medizinischen Befund könnten später z.B. beim Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kinder zu folgenschweren Entscheidungen führen.