Soziale Erlaubnis

Niemand spricht gerne ein Tabuthema an, weder Ärzte noch Familienmitglieder - nicht mal das Opfer selbst.
So bleibt das Opfer gefangen und der Täter hat weiter freie Hand.

Solange Sie Gewalt in der Familie als Privatsache ansehen, schützen Sie den Täter. Wer als Verantwortliche/r im Gesundheitswesen wegschaut, erteilt ihm indirekt die
"soziale Erlaubnis" für seine Gewalttaten. Er muss sich nicht verantworten und fühlt sich sogar noch im Recht. (Gisela Gut)